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Dr. Thurner - Schönheitschirurgie und Schönheitsoperation in Salzburg
So jung und frisch aussehen, wie Sie sich innerlich fühlen!

Wie oft sieht man Frauen die Augenbrauen hochziehen, ohne dass sich die Stirn runzelt. Oder Frauen die jenseits der Vierzig, lächeln nahezu faltenfrei. Oder Bekannte, die über Nacht so aussehen, als hätten sie einen mehrwöchigen Wellness-Urlaub hinter sich. Sicher haben einige in puncto glatte Haut im Gen-Lotto gewonnen, fest steht aber auch, dass immer mehr Frauen der Natur ein bisschen nachhelfen. Vor allem mit dem Wundermittel Botox.

 

Kurzinformation: Es begann in Amerika: 1977 wurde Botox (Botuliniumtoxin) zum ersten Mal im Bereich der Augenheilkunde eingesetzt. Seit den achtziger Jahren wird Botox auch in Deutschland und Österreich für neurologische Erkrankungen (Augenzittern oder Schielstellungen (Strabismus) eingesetzt. Die meisten anderen Einsatzgebiete betreffen unterschiedliche Arten von Muskelkrämpfen bzw. -zuckungen (z. B. nach Schlaganfällen oder bei multipler Sklerose sowie Muskelschmerzen bei manchen Kiefergelenkfehlstellungen) oder Migräne.

 

Patienten haben trotzdem immer Bedenken. Wie harmlos oder gefährlich ist Botox wirklich?

Botox wird in der Medizin bereits seit 30 Jahren verwendet. Dabei wurde – immer eine korrekte Anwendung und Dosierung vorausgesetzt - noch nie über Folgeschäden berichtet!

In der Ästhetischen-Medizin ist die Botox-Unterspritzung seit etwa zehn Jahren eine bewährte Maßnahme im Anti-Aging-Programm. Seit 2006 ist Botox nach gründlicher Prüfung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel offiziell als „Spritze gegen Mimikfalten“ autorisiert worden.

 

Worauf hat der Arzt besonders zu achten?

Es ist Vorraussetzung das der Arzt die Anatomie der komplexen Gesichtsmuskulatur beherrscht und über die den genauen Wirkmechanismus der Substanz Bescheid weiß.

 

Auf was sollten Patienten achten?

In erster Linie sollten Sie auf eine fundierte Ausbildung des Arztes achten, um ein sicheres Therapieniveau zu gewährleisten (Spezialisten finden sie unter: www.plastischechirurgie.org).

Alle Angebote außerhalb einer Praxis (Botoxparty) sollten sie stutzig machen.

 

Grundlage einer seriösen Behandlung in ein Aufklärungsgespräch ohne Behandlungszwang, in dem die Wünsche des Patienten besprochen werden und diesem erklärt wird, was gemacht und – fast noch wichtiger– was nicht gemacht werden kann und soll. D.h. eine Aufklärung des Patienten, welche Mimik erhaltenswert ist, welche eher negativ wirkt und entspannt werden soll, ist ein wichtiger Bestandsteil der Behandlung.

Weiters sollten Sie darauf achten, dass der Nach-Check, ob im wahrsten Sinne des Wortes alles glattgegangen ist, in der Behandlung inkludiert ist. Der behandelnde Arzt sollte sich die Ergebnisse nach 14 Tagen ansehen falls eventuell hier und da noch einmal korrigiert beziehungsweise nachspritzt werden muss, um das Ergebnis zu optimieren.

 

Für welche Bereiche eignet sich Botox?

Botulinumtoxin eignet sich besonders gut zur Bekämpfung mimischer Falten auf der Stirn, zwischen den Augenbrauen und um die Augen. Schwieriger ist die Behandlung von Falten im Mundbereich.

 

Bewährt hat sich das Botox auch gegen Migräne oder übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose). Das Präparat wird dabei mit einigen kleinen Stichen in die Achselhöhlen, Handflächen oder Fußsohlen injiziert.

 

Gibt es Risiken?

Um einen Menschen ernsthaft in Gefahr zu bringen, müsste man die 3000-fache Dosis einer Faltenbehandlung direkt in die Blutgefäße injizieren. Daher sind übertriebene Ängste fehl am Platz. Bei wiederholter Anwendung ist kein Gewöhnungseffekt an das Toxin zu erwarten, die Wirkung wird eher verstärkt.

 

Und was ist mit Horrorstorys, dass nach einer üppigen Portion Botox die Mimik schockgefrostet war oder ein Lid schief hing? In solch überaus seltenen Fällen gibt es nur eins: warten, bis die Wirkung nachlässt – das kann schon mal drei Monate dauern. Deshalb sollte man sich den Arzt seines Vertrauens genau aussuchen. Bei optimaler Dosierung sind im Gegensatz zu anderen kosmetischen Behandlungen kaum unerwünschte sichtbare Folgen zu erwarten.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Als Nebenwirkungen einer Behandlung können in den ersten Tagen schon mal Kopfschmerzen oder Müdigkeit auftreten.

 

Wie verläuft eine Botox-Behandlung?

Eine Botox-Unterspritzung ist kein großer Eingriff und kann von 320 Euro (Behandlung einer Mimikfalte) bis 600 Euro (komplette Stirnpartie & sog. Krähenfüsse) kosten. Nach einem Beratungsgespräch, in dem die Wünsche des Patienten besprochen werden, begutachtet der Arzt die betreffenden Hautpartien. Die eigentliche Unterspritzung dauert ca. drei Minuten.

 

Dabei wird mit mehreren Pieksern in sehr geringen Dosen Botox in die Muskeln– z.B. an Zornes- und Stirnfalten oder an den Mundwinkeln gespritzt. Dort wirkt es auf die Kontaktstellen von Nerven und Muskeln und hemmt den Botenstoff, der für die Übertragung des Nervenimpulses („Muskel, zieh die Augenbraue hoch!“) zuständig ist. Der Muskel bleibt im schönen Zustand der Dauerentspanntheit.

 

Direkt nach der Behandlung sieht man nur feine, leicht geschwollene Einstichmale, die nach ein paar Stunden verschwinden. Die Haut spannt ein bisschen, aber schon nach zwei Tagen ist davon nichts mehr zu spüren. Nach drei bis vier Tagen ist man dann voll „entfaltet“ – bis nach etwa einem halben Jahr die Wirkung wieder nachlässt. Dadurch könnte ein gewisser Suchtfaktor entstehen.

 

Oftmals wird zu Botox auch Hyaluronsäure empfohlen: Denn allein durch die Ruhigstellung einzelner Gesichtsmuskeln kann man stärker ausgeprägte Falten nicht ganz zum Verschwinden bringen. Andererseits kann das Unterspritzen mit Hyaluronsäure zwar Falten glätten, aber bei unveränderter Mimik werden diese relativ rasch wieder kommen.

 

Große Suchtgefahr?

Wer sich einmal an die Instant-Verjüngung durch Botox gewöhnt hat, möchte nicht mehr darauf verzichten. Ansonsten kann man natürlich problemlos wieder Botoxfrei leben – ohne Folgen für Mimik oder Muskeln.

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